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Auf einigen Konferenzen der letzten Jahre (Online Educa, Learntec u.a.) stellte ich Konzepte des arbeitsplatzintegrierten Lernens vor. Hierbei geht es kurz gesagt darum, dass Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden soll, dass sie das Wissen, das sie für ihre Arbeit benötigen, unmittelbar am Arbeitsplatz - also "on demand" - erwerben. Dies ist im Kontrast zur bisherig vorherrschenden Art des beruflichen Lernens, das im Voraus en bloc im Rahmen von Bildungsveranstaltungen organisiert ist. Auch im Rahmen des eLearning ist das auch heute häufig noch so, da eLearnings häufig als Kurse angelegt sind mit einem vorgezeichneten Lernweg. Von Personalabteilungen wird das auch häufig gewünscht, da man bei dieser Art des Lernens die Lernenden besser kontrollieren kann.
Dagegen erfordert das Learning on demand einen hohen Grad der Autonomie der Lernenden. Sie müssen in der Lage sein, Zeit, Ort, Inhalt des Lernens und auch die Lernziele selbst zu bestimmen. Letzteres überlassen auch viele Instructional Designer, wie Lehrplanentwickler im eLearning-Geschäft genannt werden, ungern den Lernenden selbst (als Pädagoge weiß man ja besser, welche Lernziele jemand haben muss...). Dass dies funktioniert, auch ohne jegliche externe Motivation, zeigen viele Begleitstudien im Projekt LernCULtur, das ich mit Teleteach seit 2002 für das Bundeszentralamt für Steuern als arbeitsplatzintegriertes Lern- und Informationssystem durchführe.
In früheren Konferenzen hieß es dann auch oft, ja das wäre ja streng genommen kein Lernen, sondern Wissensmanagement oder Performance Support. Auf der letzten Online Educa antwortete ich auf diesen Einwurf, dass mir das Label egal sei, so lange das konzept funktioniere. Die Zustimmung, die ich auf diese Antwort erhielt, zeigt, dass ein Umdenken um sich greift. Viele Inhalte können und sollten on demand bzw. just-in-time gelernt werden, da der Transfer in die Praxis einfacher gelingt, die Inhalte sich häufig ändern oder vielleicht nur selten gebraucht werden (wodurch sie beim Lernen auf Vorrat vergessen werden).
Aber auch in Zukunft werden wir manche Sachen im Voraus lernen. Dies sollte aber vor allem Grundqualifikationen betreffen. Die Details, das Fachwissen, das können wir heute durch intelligente Technologien auch dann schnell lernen, wenn wir es brauchen.
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In der heutigen Zeit liegt das Problem häufig nicht darin, dass Wissen fehlt, sondern oft sogar im Gegenteil: durch die Masse an Wissen verliert man sich und findet die passenden Informationen nicht oder erst nach sehr aufwändiger Recherche. Die Herausforderung liegt darin, das passende Wissen ausfindig zu machen und für den Einzelfall zu bewerten.
Informationssysteme bieten zwar eine Grundlage zur besseren Strukturierung des Wissens. Doch erst wenn die Informationen darin so psychologisch durchdacht aufbereitet sind, dass Mitarbeiter/Kunden/Partner sie darin auch mühelos abrufen können, entfalten sie ihren vollen Nutzen.
Mein Angebot zur Wissensstrukturierung:
Meine Aufgabe ist die Aufbereitung von Informationen und Wissen, so dass es, wenn es benötigt wird, in der geeigneten Form schnell gefunden werden kann.
* Analyse der relevanten Wissensgebiete und -bestände (Welches Wissen wird von wem wann benötigt?)
* Auswahl der technologischen Aufbereitung (Welche Systeme sollen zur Wissensstrukturierung verwendet werden?)
* Konzeption effektiver Wissensstrukturen (Wie kann das Wissen so abgelegt werden, dass es schnell gefunden werden kann?)
* Begleitung der Aufbereitung der Wissensbestände (Wie wird das Wissen verständlich dargestellt?)
* Training und Beratung bei der Umsetzung der Inhalte (Wie wird das Wissen verständlich dargestellt?)
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Wissen, das in der Praxis ankommt: Neue Lernformen und -technologien ermöglichen völlig neue Bildungswege. Durch eine intelligente und durchdachte Mischung der verschiedenen Lernwege und -technologien kann das benötigte Wissen heute schneller und praxisnäher denn je vermittelt werden. Die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten fallen.
Durch professionelle Bildungsberatung werden die Bildungsaktivitäten in Ihrem Unternehmen aufeinander abgestimmt. Die optimale Mischung unterschiedlicher Technologien und Lernformen steigert die Effektivität von Aus- und Weiterbildung. Dabei steht stets die Umsetzung der vermittelten Inhalte im Mittelpunkt.
Ihr Nutzen:
* Abstimmung der Bildungsmaßnahmen auf Ihre Unternehmensziele
* Praxisorientierung, die für eine Umsetzung der Inhalte sorgt
* Lernen am Arbeitsplatz: Wissen wird dort verfügbar, wo es benötigt wird
* Minimierung der Aufwände für Bildungsprojekte (Arbeitszeitausfälle, Anreisen, direkte Kosten)
* weniger Streuverluste durch die Abstimmung verschiedener Bildungsmaßnahmen
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Im zweiten Halbjahr 2008 führte ich für common sense im Auftrag von InWEnt als Projektmanager die blended Learning Maßnahmen im Projekt eLearning Application Skills Transfer (eAST) für Zentralasien durch. Im Rahmen dieses Projekts wurden 7 zentralasiatische Universitäten und Bildungseinrichtungen in Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan bei der Einführung von eLearning unterstützt. In den Qualifizierungsmaßnahmen wurden die unterschiedlichen Rollenträger (Entscheider, operatives Management, Lehrplan- und Kursentwickler) durch Training vor Ort und eLearning auf ihre Aufgaben bei der Einführung und Anwendung von eLearning vorbereitet. Sie entwickelten während der Bildungsmaßnahmen ihre eigenen Projekte und erhielten von unseren Experten qualifiziertes Feedback dazu.

Weitere Nachfolgemaßnahmen werden im Jahr 2009 folgen.
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